Warum bekomme ich weniger Bilder nach der Entwicklung?

Warum bekomme ich weniger Bilder nach der Entwicklung?

Du hast einen Film mit 36 Bildern belichtet, bekommst aber nach der Entwicklung nur 30 digitale Scans? Das ist ein häufiges Phänomen, das verschiedene Gründe haben kann. Hier sind die häufigsten Ursachen – und was du tun kannst, um Verluste zu minimieren.

1. Unbenutzte oder leere Bilder
Manchmal spult der Film nicht korrekt ein, oder du machst ein paar Testaufnahmen, die nicht belichtet werden. Diese Bilder bleiben schwarz oder leer und werden beim Scannen übersprungen.

Tipp: Überprüfe nach dem Einlegen des Films, ob der Filmtransport funktioniert. Manche Kameras zeigen ein kleines Symbol oder eine Zählanzeige an, die dir dabei hilft.


2. Überlappende Bilder
Bei einigen Kameras kann es vorkommen, dass die Einzelbilder nicht sauber voneinander getrennt sind. Dies passiert, wenn der Film ungenau transportiert wird oder die Kamera defekt ist. Überlappende Bilder sind schwer oder gar nicht zu scannen.

Tipp: Lass deine Kamera regelmäßig warten, vor allem, wenn sie älter ist.


3. Unter- oder Überbelichtete Fotos
Manche Bilder sind so stark unter- oder überbelichtet, dass keine Details sichtbar sind. Labors überspringen solche Bilder oft beim Scannen, da sie als unbrauchbar gelten.

Tipp: Achte bei der Aufnahme auf korrekte Belichtungseinstellungen (ISO, Blende, Verschlusszeit).


4. Beschädigungen am Film
Kratzer, Risse oder Lichteinfall können Teile deines Films ruinieren. Solche Bilder werden oft nicht entwickelt oder gescannt, weil sie kaum verwertbar sind.

Tipp: Transportiere und lager deinen Film vorsichtig, fern von direktem Licht und Feuchtigkeit.


5. Platz für das Einlegen und Herausspulen des Films
Ein Kleinbildfilm (35 mm) hat zwar Platz für z.B. 36 Bilder, aber einige Frames gehen beim Einlegen und Herausspulen des Films verloren. Diese Bereiche sind bereits belichtet und daher nicht nutzbar.

Tipp: Akzeptiere, dass 1-2 Bilder pro Film immer „verloren“ gehen – das ist technisch unvermeidbar.

Zurück zum Blog